Wohnungsvermietung in Remscheid Lennep
Volker Korfmann - Am Stadtwald 29 - 42897 Remscheid -E-Mail: info@korfmann.de

Formulare

Mieterselbstauskunft

Formular Mieterselbstauskunft zum Download

Gründe für eine Mieter Selbstauskunft:

Der Vermieter hat ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren, wer in sein Eigentum einziehen wird. Damit kann der Vermieter noch am ehesten verhindern, seine Mietwohnung an sog. Mietnomaden oder zahlungsunwillige Mieter zu vergeben. Außerdem kann der Vermieter mit den Informationen über z.B. Kinder (Alter der Kinder), Kinderwunsch, Tierhaltung, Spielen von Musikinstrumenten, geplante WG-Gründung besser „passende“ Mieter für seine Wohnung auswählen. So macht es z.B. für niemanden Sinn, wenn ein auf Ruhe bedachtes Ehepaar in ein Haus mit vorwiegend kinderreichen Familien einzieht, wo es in der Regel etwas lauter zugehen kann. Muss ich als Mieter eine solche freiwillige Selbstauskunft abgeben? Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch des Vermieters, mit dessen Hilfe er die Beantwortung der Fragen in der Mieterselbstauskunft verlangen kann. Der Mieter ist insofern also nicht verpflichtet die geforderten Angaben zu machen. Allerdings wird der Vermieter in der Praxis denjenigen Mietinteressenten, die die Mieterselbstauskunft nicht abgegeben haben, auch nicht seine Wohnung vermieten. Welche Fragen der Selbstauskunft muss der Mieter beantworten?

Der Vermieter ist grundsätzlich nur berechtigt, dem Mietinteressenten Fragen zu stellen, die das Mietverhältniss betreffen. Auch in diesem Rahmen sind nicht alle Fragen des Vermieters zulässig, sondern ausschließlich diejenigen, die den Mieter – nach dem Grundsatz von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB – nicht in seinen Rechten verletzen.

zulässige Fragen im Rahmen der Mieter Selbstauskunft:

Fragen ...

zur Identität des Mieters (z. B. Name, Anschrift, Geburtsdatum o.ä.)

zum Familienstand

zur Anzahl und Alter der zum Haushalt gehörenden Personen

zum Arbeitsverhältnis und zum Arbeitgeber

zum Nettoeinkommen

nach Haustieren, soweit deren Haltung untersagt werden darf

danach, ob der Mieter Raucher ist

danach, ob das Sozialamt oder ein anderer Grundsicherungsträger die Mietkosten trägt (ungefragte Aufklärungspflicht!)

danach, ob über das Vermögen des Mieters das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist (ungefragte Aufklärungspflicht!)

danach, ob eine eidesstattliche Versicherung gemäß § 807 ZPO abgegeben wurde

danach, ob eine Einkommenspfändung vorliegt

nach Mietschulden aus vorangegangenen Mietverhältnissen

Der Vermieter ist berechtigt, diese freiwillige Selbstauskunft nur zum Zwecke der eigenen Vermietung zu nutzen. Sofern die Mieterselbstauskunft nicht mehr benötigt wird - wenn ein Mietvertrag nicht zustande kommt - hat der Vermieter diese Daten gemäß Bundesdatenschutzgesetz unverzüglich zu vernichten.